Bewusste Gemeinschaft

Gemeinsam Leben & Lernen

Von gemeinsamem Yoga am Morgen bis zum Singen am Lagerfeuer – Wir wollen gemeinschaftlich leben. Wie jede Beziehung zu anderen Menschen, sei dies Partner, Kinder, Freunde, Familie oder Fremde, sind Menschen Spiegel für uns selber. In Kreisgesprächen mit GFK-Ansatz möchten wir bewusst und liebevoll miteinander kommunizieren. Durch die Vielfältigkeit der Mitgliedern – sei dies das Alter, die Berufung, die Erfahrungen oder Leidenschaften – wir werden bestimmt sehr viel voneinander lernen können.

In der Gemeinschaft, die am Bodensee, ca. 20km um Salem herum entsteht, sollen bis zu 40 Erwachsene in ca. 20 Tiny Houses Platz zum gemeinschaftlichen Leben finden. Die Tiny Houses sollen dabei ohne Betonfundament auskommen, wodurch keine weitere Bodenversiegelung stattfindet. Die Rechtsform der Genossenschaft soll dabei auf lange Zeit bezahlbaren Wohnraum sichern und das Land „freikaufen“, sodass zukünftige Generationen darauf leben und wirken dürfen.

Rechtsform Genossenschaft

Damit die Gemeinschaft dauerhaft bestehen kann und soziokratisch organisiert ist, haben wir uns für den Weg der Genossenschaft entschieden. Dies hat den Vorteil, dass alle Bewohner ein Stimmrecht haben und gleichwertig sind. Mitglieder haften nur mit der Kapitalbeteiligung, welche wir je nach Kosten noch festlegen. Bis auf einen Verwaltungsaufwandabzug, wird dieser Betrag bei Austritt ausgezahlt. Damit Austritte die Gemeinschaft nicht belastet oder gar gefärden, wird eine Frist festgelegt, in welcher ein neues Mitglied gesucht wird.

Die Genossenschaft der Gemeinschaftsbewohner soll organisch wachsen. Interessierte haben die Möglichkeit ein Jahr probeweise in der Gemeinschaft zu leben, bevor gemeinschaftlich soziokratisch über die Aufnahme in die Genossenschaft entschieden wird. Zusätzlich soll zumindest in der Anfangsphase durch Vermietung von 2-3 Tiny Houses Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, in das Gemeinschaftsleben und das Leben in Tiny Houses „reinzuschnuppern“.

Gemeinschaftshaus

Auf dem Grundstück ist ein Gemeinschaftshaus geplant. Dafür stehen eine Küche, Lagerräume für Lebensmittelvorräte, ein Aufenthaltsraum, ein Raum für kreatives Arbeiten und Handwerken sowie eine Sauna zur Verfügung. Es soll zudem Raum für eine gemeinschaftliche Bibliothek und weitere, in der Gemeinschaft geteilte Gebrauchsgegenstände geschaffen werden. Gästezimmer dienen für Seminarteilnehmende und Gäste der Anwohner.

Das Haus sowie die Tiny Häuser sollen aus ökologischen Materialien gebaut werden, möglichst so, dass es komplett recycelbar ist. Das Raumklima soll durch Holz und Lehm verbessert werden.

Seminarbetrieb

Im Gemeinschaftshaus wünschen wir uns einen Seminarraum, welcher ökologisch und gesundheitlich nachhaltig ausgebaut ist.

Hierzu sollen Holz, Lehm und andere nachwachsende Rohstoffe verbaut werden,  es soll mit Farben natürlicher Basis gestrichen werden und die Inneneinrichtung soll aus nachhaltigen Quellen und aus nachhaltigen Materialien gestaltet werden. Vieles davon soll in Eigenleistung erbracht werden.

In diesem Raum soll u.a. das für die Gemeinschaft nötige Wissen und die von der Gemeinschaft gemachten Erfahrungen geteilt werden. Hierzu zählen insbesondere:

  • Tiny House bauen
  • Zero Waste
  • Pflanzenbasierte Ernährung
  • Selber machen: von Sauerkraut bis Schmuck
  • Permakultur
  • Gemeinschaft gründen
  • Autarkes Leben
  • Spiritualität / Bewusstes Leben / Rituale

Die Seminare und Workshops dienen auch dem Austausch mit der Dorfgemeinschaft, Hochschulen und sonstigen Interessierten. Ausserdem soll der Seminarraum auch an Drittanbieter vermietet werden, ggf. soll ein Teil für Einzelcoachings flexibel abtrennbar gestaltet werden.

Ladencafé

Im Gemeinschaftshaus ist auch die Vision eines kleinen Ladencafés integriert. Hier soll ein kleines Angebot an Unverpackten Lebensmittel, überschüssigem Gemüse des Permakulturgartens, eigener Honig und Kunst der Bewohner verkauft werden. 

Dieser dient auch als Schnittstelle nach aussen. Es ist uns wichtig, in Kontakt mit Dorf, Gemeinde, Anwohner und Interessierten zu sein und niemanden auszuschliessen. 

Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung

Um in den Austausch mit anderen Gemeinschaften zu gehen und um anderen Interessierten die Möglichkeit zu bieten aus unseren Erfahrungen zu lernen, ist uns Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung sehr wichtig. Über das Projekt wird hier und auf dem Blog von Michelle concection.com zu lesen sein. Wir werden zudem Tage der offenen Gemeinschaft und des offenen Tiny Houses anbieten und der Kontakt zu anderen, ebenfalls nachhaltig orientierten Gemeinschaften knüpfen.

Wie beschrieben soll unser Wissen auch in Form von Seminaren und Beratungen weitergegeben werden, sodass weitere dieser Orte entstehen können.